Lieber unbekannt als bekannt für das Falsche

03.08.2019
Eine ernsthafte Erklärung in nicht ganz ernst zu nehmender Form eines klassischen Dramas ;)

Nachfolgend möchte ich euch erzählen, wie es um meine aktuellen Buchprojekte steht und wann ihr mit dem nächsten Werk von mir rechnen könnt. Tatsächlich glauben viele, dass ich seit geraumer Zeit auf der faulen Haut liege, weil meine letzte Publikation eine Weile her ist. Ich kann euch versichern: Dem ist nicht so. Bei mir zu Hause liegen zwei fertige und mehrere unfertige Manuskripte herum. Ergo geht es mir gut, ich bin im Flow und sehr motiviert. :)

Warum also hört man trotzdem nichts von mir? Nun, bevor ich beginne, will ich eines festhalten: Was ich nachfolgend beschreibe, ist meine persönliche Erfahrung und die Essenz aus Gesprächen mit Agent*innen, Verleger*innen und Buchhändler*innen in den letzten Jahren. Die Welt ist nicht schwarz und weiß, folglich gibt es da draußen mehr Wahrheiten als diese hier. Andere erleben anderes und ich habe nun einmal das hier erlebt. Und so ist das, was ihr gleich lest, die Grundlage für eine Entscheidung, mit der ich lange gehadert habe, die mir letztlich aber doch leichter gefallen ist, als ich es gedacht hätte.

Es geht darum, dass ich auf unbestimmte Zeit eine Auszeit als Autorin nehme. Das bedeutet nicht, dass ich nicht mehr schreibe; ich liebe und brauche es, es ist mein Hobby. Aber ich hege nicht die Absicht, die entstehenden Manuskripte mittelfristig und proaktiv über Agenten vermitteln zu lassen, bei Verlagen unterzubringen und so einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Der Grund dafür ist ein simpler: Ich fühle mich in diesem System aus Buchhandel, Agenturen und Verlagen gefangen und meiner wichtigsten Eigenschaft beraubt – der Kreativität. Warum das so ist beziehungsweise was dazu geführt hat, dafür muss ich ein wenig ausholen.

1. Akt: Exposition

(Andeutung des Konflikts)

Wir haben es mittlerweile alle bemerkt: Dem Geschäft mit den Büchern geht es schlecht. Die Menschen lesen immer weniger, wichtige Player melden Konkurs an und sowohl die Verlage als auch Buchhandlungen geraten immer stärker unter Druck. In dieser Situation traut sich kaum noch jemand, ein Risiko einzugehen – zum Beispiel in Form von Geschichten, die nicht ganz dem Üblichen entsprechen und / oder sich nicht wenigstens in ähnlicher Form international bewährt haben. Denn was nicht schon bewährt ist, muss stärker beworben werden, um genügend Aufmerksamkeit zu erhalten, und mehr Werbung bedeutet höhere Investitionen – und floppt das dann, ergeben sich finanzielle Einbußen, die logischerweise keiner will. Den Spielraum für Experimente haben heutzutage die wenigsten Verlage und Investoren. Wenn es hart auf hart kommt, setzt man also auf das Bewährte, denn hier hat man wenigstens ein gesichertes Einkommen. Daran gibt es nichts zu kritisieren, zu biegen oder zu brechen. Never change a winning team.

2. Akt: Steigende Handlung

(Entwicklung des Geschehens geht in eine Richtung, erregendes Moment)

Im Moment arbeite ich an fünf Projekten, von denen ich längst weiß, dass kein Agent sie vertreten würde. Es handelt sich unter anderem um eine Urban Fantasy / Sci-Fi-Hommage an die Marvel Comics und eine Tetralogie über das antike Troja, die vom Stil und Humor her am ehesten mit dem ersten Teil von «Fluch der Karibik» vergleichbar ist. Nichts davon ist für deutschsprachige Verlage derzeit interessant, denn alles weicht mindestens einen Millimeter vom aktuell Bewährten und somit Gesuchten ab. Kein Verlag nimmt Geld in die Hand, um eine eher unbekannte Autorin in einem unsicheren Feld zu pushen (da müsste man schon den Jahrhundertwurf schreiben oder über eine ordentliche Dosis Vitamin B verfügen). Und ganz ehrlich? Ich würde das auch nicht. Folglich ist es okay für mich, wenn jemand entscheidet, etwas von mir nicht publizieren zu wollen. Ich habe mir ein genug großes Ego aufgebaut, um zu wissen, dass ich schreiben kann, auch wenn es nicht allen gefällt.

3. Akt: Höhepunkt und Peripetie

(Konflikt gelangt zum Höhepunkt)

Als Autor*in ist man grundsätzlich dem Urteil vieler Menschen ausgesetzt. Wer sich keine dicke Haut zulegt, kann schnell einmal ins Zweifeln kommen: Schreibe ich überhaupt gut genug? Kann ich Handlungen aufbauen? Spannung erzeugen?

Letzten Endes ist Schreiben reine Geschmackssache. Was Leser*in A und Lektor*in B gefällt, finden Agent*in C und Verlagsleiter*in D schrecklich. Ich durfte glücklicherweise die Erfahrung machen, dass mein Schreibstil und meine Art, wie ich Handlungen und Spannung aufbaue, vielen Menschen zusagt. Anders verhält es sich mit meinen Ideen ;), diese weichen immer wieder zu stark von jener «Norm» ab, die schon – überspitzt gesagt – in zehnfacher Ausgabe von zehn verschiedenen deutschsprachigen Autor*innen im Buchhandel steht. Woher ich das weiß? Nun, anstelle von Copy-Paste-Absagen erhielt ich auf einmal konkrete Anleitungen, wie ich meine Manuskripte umschreiben muss, damit sie ein Erfolg werden.

Man bat mich zum Beispiel, die Liebesgeschichte aus meiner Marvel-Hommage zu extrahieren und in einen actionlosen New-Adult-Roman umzuschreiben oder mich nicht zu stark in das Troja-Projekt zu «verbeißen», weil ich für den zu publizierenden Umfang des Projekts als Autorin zu unbekannt sei und der Buchmarkt – Zitat – «noch nicht bereit ist für diese zugegebenermaßen gelungene Geschichte». Andernorts waren die Hauptfiguren 20 Jahre zu jung oder die Schauplätze nicht den Wünschen entsprechend angelegt. Es ist unnötig zu betonen, dass die geforderten Änderungen meine Manuskripte ihrer Essenz beraubt hätten – also dem, was sie im Kern aus- und speziell machen. Ich bin sehr kooperativ und das würden euch mehrere Menschen aus dem Verlagsgeschäft bestätigen, aber diese Änderungen gingen für mich einfach zu weit. Es wären Geschichten entstanden, die nichts mehr mit dem zu tun gehabt hätten, worüber ich ursprünglich schreiben wollte. Aus diesem Grund habe ich mich gegen Anpassungen entschieden – und damit aber auch gegen Verträge für diese Projekte.

Da mir trotz meiner offensichtlichen Sturheit versichert wurde, dass man mich für sehr begabt halte, man gerne mit mir zusammenarbeiten würde und ich nicht mein «Talent» vor die Säue werfen dürfe, erhielt ich in der Folge Kataloge und Listen, denen mein nächstes Buchprojekt  idealerweise entsprechen sollte. Ich zitiere mal wortwörtlich aus einem solchen Katalog, wie ich ihn erhalten habe (sollte ich damit irgendwelche Copyrights verletzen, melden Sie sich bitte bei mir! Allerdings veröffentliche ich nichts, das jede*r Leser*in, Autor*in, Verlagsmitarbeiter*in und Agent*in nicht schon kennt):

  • Protagonisten, die idealerweise 20 bis ca. 25 Jahre alt sind (also mindestens volljährig)
  • ein Handlungsort in den USA oder UK
  • deutliche Anziehung und viel Prickeln zwischen den Protagonisten; gerne auch mehr körperliche Annäherung und Sex; Hotness-Skala-Stoffe mit 2-3 Chilischoten (von insgesamt 6)
  • wie im Genre üblich ein zentrales Problem, das überwunden werden muss, bevor sich die beiden endlich überglücklich in die Arme schließen können ;-)
  • wichtig wäre ein klarer Pitch, irgendein thematisch auffälliger Aufhänger
  • als (Ich-)Erzähler bieten sich die weibliche Hauptfigur oder auch beide Protagonisten abwechselnd an
  • Das Projekt sollte außerdem reihenfähig sein (mindestens 2, gerne 3 Bände). Dabei kann es sich entweder um eine durchgehende Geschichte mit Cliffhanger am Ende von Band eins handeln oder aber um Fortsetzungen mit Personen aus dem ersten Teil bzw. dem gleichen Universum.
  • Da wir die Bände eng takten wollen, wäre es wichtig, dass die Autorin Zeit hat, die Reihe ohne große Unterbrechung fortzuführen.
  • Außerdem sollte – zumindest als Hauptfigur – kein Krimineller / Ex-Häftling vorkommen.

Als «begabt» bezeichnet zu werden, fühlt sich erst einmal unglaublich an und ich danke allen, die dieses Potenzial in mir sehen. Ich habe es lange Zeit nämlich nicht getan und umso mehr schätze ich jedes einzelne Wort und jeden einzelnen Rat, der mir seit Anbeginn mit auf den Weg gegeben wurde. Wahrscheinlich fühle ich mich deshalb ein wenig schlecht, wenn ich an meine allererste Reaktion auf obige Liste (und andere) zurückdenke. Mir kam im ersten Moment nämlich echt die Kotze hoch. Ich stellte mir unnötige Fragen, deren Antworten ich längst kenne:

  • Schreibt das momentan nicht jede?
  • Ist das nicht dieses «Same same but different»-Schema, das ich als Leserin nicht mag?
  • Erwarten Verlage so eine Story eigentlich auch von männlichen Kollegen um die dreißig?

Ganz wichtig: Es geht nicht um das Genre New Adult (ohnehin nur ein Beispiel; ich könnte euch hier quasi dasselbe z.B. über Krimis erzählen), sondern darum, dass ich mich vor ein Ultimatum gestellt fühlte: Entweder ich schreibe jetzt ein Buch, das mir selber nicht gefallen wird, oder ich veröffentliche gar kein Buch mehr. Eine Alternative bot sich (mir) nicht an.

Ich will nicht arrogant klingen, aber diesen oben beschriebenen «Malen nach Zahlen»-Roman hätte ich wahrscheinlich innerhalb von einem halben Jahr geschrieben. Und noch einmal: Würde ich das betreffende Genre lieben, hätte ich mich vielleicht über einen solchen Job gefreut. Aber ich will nun einmal nicht so tun, als würde mir etwas gefallen, nur, weil es gerade «in» ist und weil ich damit einen langersehnten Vertrag bei einem Großverlag erhalten könnte. Schreiben ist mein Hobby, nicht mein Beruf. Also entscheide ich mich gegen Schablonenarbeit und damit vorläufig auch gegen eine Fortsetzung meiner Karriere als Autorin. Ich will nicht, dass etwas von mir veröffentlicht wird, nur damit es veröffentlicht ist, sondern ich will auch dahinter stehen können. Dieses Experiment – etwas veröffentlichen, das nicht «ich» bin – habe ich in Ansätzen schon gewagt und ich bereue es ehrlich gesagt bis heute ein wenig. Tatsächlich war nur mein «Das verlorene Dorf» vom ersten bis zum letzten Handlungsstrang komplett intrinsisch motiviert. Bei allen weiteren Büchern spielten bereits verschiedene Meinungen, Einwände, Ergänzungen und Kalkulationen mit – was übrigens nicht bedeutet, dass mir diese Geschichten nicht gefallen; sie sind thematisch einfach nicht zu 100% das, woran ich in jenem Moment am liebsten gearbeitet hätte. Nur ein Buch ergänzte ich auf Druck von außen so stark, dass meine Ursprungsidee kaum noch zum Tragen kam. Wenn ich heute höre, dass jemand diese Geschichte von mir liest, denke ich immer: «Oh je, lies doch lieber etwas anderes, das widerspiegelt mich null», obwohl ich es sprachlich ganz in Ordnung finde. Ich fühlte mich einfach dazu verpflichtet, mich inhaltlich anzupassen und so eine Publikation zu erzielen, denn ich wollte mir weder etwas verbauen noch jemanden enttäuschen, vor allem nicht jene Leser*innen, die mir dieses unglaublich tolle Gefühl gegeben haben, dass das, was ich mache, ihnen Freude bereitet. Ich wage zu behaupten, selten etwas so Erfüllendes erlebt zu haben. Daher habe ich mir den Entscheid, auf oben beschriebene Chancen zu verzichten, nicht leicht gemacht. Mein Kopf drängte mich dazu «Das ist doch, was du willst!», aber mein Bauch murmelte «Vielleicht, allerdings nicht auf diese Art und Weise.»

Noch vor fünf bis zehn Jahren dachte ich, dass berühmte Autor*innen alles schreiben können, was sie möchten, weil ihre «Marke» stark genug ist, dass Verlage kein Risiko in entsprechenden Publikationen sehen. Diese Vorstellung ist a) leicht verblendet und b) im seltensten Fall zutreffend. Ich persönlich musste nämlich feststellen, dass man als Autor*in sehr schnell «gelabelt» wird. Soll heißen: Bist du erst einmal die Dampfnudel-Regional-Krimiqueen oder der Experte für sexy Collegeabenteuer, dann ist ein Imagewechsel nicht immer leicht zu bewerkstelligen. Wenn sich dein Buch A gut verkauft, ist es nämlich wahrscheinlich, dass man dich zu einem «Buch A 2.0» drängen wird und nicht zu Buch C, das du eigentlich schreiben möchtest. Vielleicht versteht ihr nun auch, weshalb ich zu Beginn dieses Textes auf die Herausforderungen des Buchmarkts eingegangen bin. Der Handel muss mehr denn je verkaufen, was sich bewährt hat und sich ohne große Investitionen gut verkaufen lässt. Es ist absolut sinnvoll, mich dazu zu motivieren, etwas in eine entsprechende Richtung zu schreiben. Der einzige «Fehler» liegt darin, dass ich mich mit dem aktuell Gesuchten und Gefragten nicht identifizieren kann und gleichzeitig nicht um jeden Preis Karriere als Autorin machen möchte.

Schreiben ist ein Business, das musste ich erst einmal lernen. Und dennoch ist dieser Text nach wie vor keine Abrechnung oder Kritik und er betrifft auch nicht alle Verlage oder erfolgreichen Autor*innen. Es ist schlichtweg das, was ich persönlich erlebt habe und zu meiner Entscheidung geführt hat. Und letzten Endes ist es auch ein Tipp von mir an euch: Hört auf den Rat von Agent*innen und Verlagen, seid offen für Anregungen und verbessert euch! Ich weiß, dass ich bisher sehr negativ geklungen habe, aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel ich speziell von zwei sehr geduldigen Agenten, einer befreundeten Bestsellerautorin, der Cheflektorin eines deutschen Großverlags und der Lektorin für Schweizer Regionalkrimis des Emons Verlags gelernt habe. Niemand will euch eurer Kreativität berauben, aber diese Menschen wissen garantiert besser als ihr, was sie tun und was sich verkaufen lässt. Wenn ihr schreibt und einen Verlag sucht, überlegt euch einfach lange und gründlich, wie stark ihr gewillt seid, euch für potenziellen «Ruhm und Erfolg» zu verbiegen. Nicht immer ist das gefragt, was ihr selbst gerne schreibt oder lest. Und so könnte es geschehen, dass ein Werk von euch einschlägt, hinter dem ihr eigentlich gar nicht steht, und dann werdet ihr auf dieses Buch reduziert und ihr denkt euch «Hm, okay, also so war das nicht geplant.»

Ich musste einsehen, dass ich zu stark an meinen Geschichten hänge und sie nicht auf so krasse Weise verändern möchte, wie das von mir verlangt wird. Ich bin keine «Auftragsschreiberin», selbst wenn ich es mir manchmal wünschte. Aber ich habe nun einmal nie geschrieben, um berühmt werden, jedenfalls nicht am Anfang. Ich schreibe, weil es mir Spaß macht. Das ginge verloren, würde ich so weitermachen wie bisher.

4. Akt: Retardierendes Moment

(Moment der letzten Spannung)

Vermutlich fragt sich nun der*die ein oder andere, warum ich nicht einfach ins Selfpublisher-Business wechsle. Ich schließe nicht aus, irgendwann etwas über Books on Demand oder ähnlich zu veröffentlichen. Aber im Moment fehlt mir ein wenig die Lust dazu. Das hängt vor allem mit diesem Kampf um Aufmerksamkeit (#influencer #yolo) zusammen, der irgendwie von allen erwartet wird und den ich mir aktuell eigentlich gar nicht zumuten möchte. Ich freue mich wirklich von Herzen, wenn jemand meine Geschichten liest. Aber Hand auf ebendieses Herz: Mir reichen jene, die dieselbe Leidenschaft teilen wie ich und für die Bücher nicht nur Mittel zum Zweck (sprich Follower, Likes und Fame) sind. Wenn ich etwas schreibe, dann schreibe ich es für mich – und wenn ich es veröffentliche, dann tue ich es für die erwähnten Menschen und sonst für niemanden. Das ist der Grund, warum ich keinen «Schablonen»-Fast-Food-Roman schreiben werde, den ihr binnen 2 Wochen wieder vergesst; das ist der Grund, warum ich den aktuellen Wünschen des Buchmarkts nicht entspreche – und das ist der Grund, warum ich Möglichkeiten in den Wind schlage, für die andere mich am liebsten bei den Schultern packen und durchschütteln würden.

5. Akt: KEINE Katastrophe

Was ist das Fazit von alldem? Eigentlich ein sehr positives. Ich fasse zusammen ;)

  • Punkt eins: Es existieren Manuskripte von mir, die quasi druckreif sind.
  • Punkt zwei: Sie passen nicht in das zurzeit gefragte Schema X, was völlig okay ist!
  • Punkt drei: Es kann sein, dass ihr buchtechnisch zehn Jahre nichts mehr von mir hört, vielleicht sind es aber auch nur zehn Monate. Und vielleicht tauche ich auch wieder in einem Verlagsprogramm auf. Aber wenn das der Fall ist, dann könnt ihr Gift darauf nehmen, dass ich mich keiner Liste, keinem Katalog und keiner Anleitung gebeugt habe, die mir irgendjemand unter die Nase gehalten hat. Ich kehre zu dem zurück, was mir Spaß macht, und dafür akzeptiere ich das Risiko, dass sich nie jemand für mich als Autorin interessieren wird. Lieber unbekannt als bekannt für das Falsche.
  • Punkt vier: Ich schreibe nun schon seit geraumer Zeit wirklich nur noch für mich. Das fühlt sich so gut an, dass ich bei der Wiederbelebung einer alten Geschichte ohne Witz Tränen in den Augen hatte. Ich weiß, dass ich schreiben kann und dass es genug Leute gibt, denen mein Stil gefällt. Aber die einzige Person, der ich – wenn überhaupt – noch etwas beweisen möchte, bin ich selbst.

Wer sich das jetzt bis zum Ende durchgelesen hat, dem*der danke ich von Herzen für die Aufmerksamkeit. Ich mache mir jetzt einen Kaffee und schreibe an meiner Version des trojanischen Kriegs, meiner Winter-Soldier-Hommage und an meiner Story über kriminelle, böse, männliche Ex-Häftlinge in der Hauptrolle weiter. ;)

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